BUNDESWEITES JUGENDWANDERWEGENETZ

Logo_Jugend_Wanderwege_Version_2Am 1. Dezember 2014 startete das Projekt der Deutschen Wanderjugend zur Schaffung eines Jugendwanderwegenetzes unter fachlicher Unterstützung von Alexander Mohr aus dem Odenwaldklub.

Ziel: Schaffung eines bundesweiten Jugendwanderwegenetzes, um Jugendliche zum Wandern zu begeistern und die Bindung von Jugendlichen zur Heimatgemeinde zu förden. Langfristig sollen sich die Jugendwanderwege berühren und kreuzen, so dass ein Wanderwegenetz entstehen wird.

Du bist interessiert am Projekt „Jugendwanderwege“ der Deutschen Wanderjugend und möchtest einen Jugendwanderweg einreichen? Dann findest du alle Informationen im Kriterienkatalog Jugendwanderweg

Der städtische Raum bietet in vielen Bereichen eine vielfältigere Auswahl für berufliche Ausbildungsmöglichkeiten und die Berufsausübung, als der ländliche Raum. Auch der Bereich von kulturellen und anderen Freizeitaktivitäten ist in der Stadt reichhaltiger.
Es ist schwierig im ländlichen Raum mit diesen Stärken zu konkurrieren, deshalb sollte sich auf Alleinstellungsmerkmale besonnen werden. Diese sind vor allem Landschaft und Natur. Die wohl grundsätzlichste Form Naturverständnis und Naturverbundenheit zu erzeugen ist das Wandern.
Das Projekt „bundesweites Jugendwanderwegenetz“ der Deutschen Wanderjugend, möchte unter Mitwirkung von Jugendlichen und externer Kooperationspartner durch ganz Deutschland führende, zusammenhängende, jugendgeeignete Wanderwege schaffen und dabei für Jugendliche besonders interessante Orte aufnehmen und dokumentieren.

Umsetzung:

1) Sammlung von Wanderrouten: Jugendliche und Interessierte werden bundesweit aufgerufen, jugendgerechte Wanderrouten einzureichen. Für diese Wanderrouten wird im Vorfeld ein detaillierter Kriterienkatalog aufgestellt. Dabei sollen sich die Jugendlichen untereinander vernetzen, um zu erreichen, dass Ihre Wanderrouten sich aneinanderreihen oder kreuzen. Auszeichnen soll diese Wanderrouten, dass sie jugendgerecht sind, also unterwegs Plätze und Orte zu finden sind, die für Jugendliche interessant sind oder sich zum Übernachten eignen oder Angebote besonderer Aktivitäten bieten.

2) Langfristige Bindung: Ist erstmal ein Wegenetz erstellt, was natürlich erweiterbar ist, wird dafür ein spezielles Kennzeichnungssymbol erdacht. Die Jugendlichen vor Ort sind nun gefordert die Wege auch zu kennzeichnen und diese Kennzeichnung zu pflegen. Auch bietet das Jugendwanderwegenetz die Möglichkeit, selbst Orte zu schaffen (Anlegen eines Lagerplatzes, einer Badestelle etc.), die darin eingebunden werden können und so weitere Bindungen zu erzeugen.

3) Besondere Orte: Entlang der Routen werden besondere Orte (Betriebe) gesucht, die Jugendliche und junge Erwachsene ausbilden / anstellen oder als Musterbetriebe zur Nachahmung dienen. Das können bspw.  traditionelle Handwerksbetriebe, Umweltschutzmaßnahmen, Gastronomie oder innovative Projekte wie Selbstversorgerbetriebe oder alternative Energieerzeuger sein.

4) Onlinedatenbank: Auf einer eigenen Homepage können die Wanderrouten eingesehen werden, dort sind auch die für Jugendlichen interessanten Orte, Übernachtungsmöglichkeiten und Aktivitäten aufgezeichnet.Auch soll es dort einen umfangreichen Bereich für die Vorstellungen der besonderen Orte geben, dieser könnte auch als eine Art Stellenbörse genutzt werden, um Arbeitgeber bekannt zu machen und Stellenangebote aufzuzeigen.

5) App: Alle diese Orte sollen über eine interaktive App zu finden sein, an der alle Jugendlichen mitarbeiten können.

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